HAUS.KUNST.MITTE und Pecadi Kunststiftung zeigen faces of mind

Der menschliche Kopf ist Spiegel, Bühne und Projektionsfläche zugleich. Er ist der Ort, an dem Innenwelt und äußere Erscheinung einander durchdringen.
faces of mind (17. Januar bis 11. April 2026) vereint über 200 Werke zum Thema aus 50 Jahren: Malerei, Skulptur, Zeichnung und Fotografie. Dabei geht es nicht um Porträts, sondern um ein Experimentierfeld zwischen Form, Emotion und Identität. Reduktion, Fragmentierung und Verfremdung eröffnen neue Sichtweisen auf das Menschliche. Blicke werden hinterfragt, Masken zu Symbolen von Verletzlichkeit, Rolle und Selbstbestimmung. Die Ausstellung verdeutlicht wie Künstler:innen ihr inneres Selbst ausdrücken und wie Betrachtende darauf reagieren. Sie verbindet auch künstlerische Ausdruckskraft mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft und fragt, wie Emotion, Erinnerung und Wahrnehmung im Gehirn entstehen und warum uns Gesichter so unmittelbar bewegen.
Viele Künstler:innen verwandeln innere Prozesse in sichtbare Formen und machen Gefühle erfahrbar, die sich oft kaum in Worte fassen lassen. So wird Kunst zum Resonanzraum zwischen innerer Wirklichkeit und äußerer Gestalt.
Mit Arbeiten (vollständige Künstlerliste) von: Heinz Ackermans, Olasunkanmi Akomolehin, Gerhard Altenbourg, Kensise Anders, Alexander Basil, Radu Belcin, Amoako Boafo, El Bocho, Emmanuel Bornstein, Elisa Breyer, Roberto Fabelo, Rainer Fetting, Moisés Finalé, Karsten Fuge, Jose Girl, Max Grote, Maxim Gunga, Margo Guttmann, Roxana Halls, Martin Heinig, Anton Henning, Benedikt Hipp, Veronika Holcová, Sandra Vásquez de la Horra, Shunxiang Hu, Horst Hussel, Leiko Ikemura, Beza von Jacobs, Weston Jandacka, Aneta Kajzer, Max Kaus, Nam Kim, Dietrich Klinge, Georg Kolbe, Uwe Kowski, Clemens Krauss, Katinka Lampe, Brandon Lipchik, Stefan Ludes, Markus Lüpertz, Victor Man, Niels Shoe Meulman, Nanne Meyer, Christoph Niemann, Sarah Neumann, Idowu Oluwaseun, Mari Otberg, Justine Otto, Wolfgang Petrick, Pablo Picasso, Dario Riccardo Puggioni, Barbara Quandt, Janne Räisänen, Neo Rauch, Shanee Roe, Juno Rothaug, Christoph Ruckhäberle, Heike Ruschmeyer, Nicola Samori, Serkan Sarier, Torsten Schlüter, Michael Schmeichel, Thomas Schütte, Tamim Sibai, Tabitha Wa Thuku, Rosemarie Trockel, Max Uhlig, Ivana de Vivanco, Vincent Wenzel, Lars Wild, ZhaYang6
Eröffnung: 16. Januar 2026, ab 18.00 Uhr
siehe Ausstellungen
Noch bis Samstag, 10.1.2026 in der Galerie Gondwana

Die Kabinettausstellung „Pherepherien“ endet.
Herzliche Einladung zum Stadtspaziergang nach Berlin-Schöneberg in die Galerie Gondwana.
Öffnungszeiten hier
Ausstellung
„Peripherien“
GALERIE GONDWANA
4.12.2025 – 11.1.2026


In der Schau „Peripherien“ ist eine Auswahl von in Indien entstandenen Zeichnungen und Pastellen aus dem Zeitraum 2010 bis 2025 zu sehen. Seit über 30 Jahren fasziniert und inspiriert Torsten Schlüter der indische Subkontinent und übt einen besonderen Einfluss auf sein künstlerisches Werk aus.
„Auf die Frage, warum es ihn immer wieder nach Indien ziehe, hat er einmal, gleichsam programmatisch, geantwortet: „Indien ist ein Time-Tunnel voller Gegensätze und kultureller Vielfalt, mit einem anderen Verständnis von Raum und Zeit und alltäglichen Begegnungen mit archaischen Figuren und Vorgängen in einem Meer von Farbe.“ Eine besondere Kostbarkeit sind seine Kreidezeichnungen auf getöntem Papier, die reiche Vielfalt der Motive aus dem eigentlichen Themenkreis „Frauen am Brunnen“, Wasser schöpfend, Krüge tragend, allesamt einprägsame lebensvolle Zeichen natürlicher Balance.“
Hans M. Schmidt, Kunsthistoriker, Rheinisches Landesmuseum Bonn
Einladung zur Ausstellungseröffnung am 3. Dezember 2025, 19:00 Uhr
Musik: Rolf von Nordenskjöld (Bariton- und Sopransaxophon, Bassflöte)
Galerie Gondwana
Die letzten stillen Abende


Am 13. September endet die Kunstgarten-Zeit für dieses Jahr
Möglichkeiten zum Genießen und Schmökern
am 9., 11., 12. und 13. September jeweils von 17:30-19:30 Uhr.
Am Atelierhaus, 18565 Kloster, Siedlung 10


Wölfe in Berlin
Gruppenausstellung „Mensch und Wolf“
in der JRGALLERY and Raab Galerie Berlin

Wölfi – der der die Blumen bringt, 2024, Tusche, 17×25 cm
„Torsten Schlüters Wolf heißt Wölfi – er erfasst den Wolf in seiner Bewegung so schön, dass man ihm gern einen Kosenamen gibt.“ (Ingrid Raab, Galeristin)
Schon die Ankündigung der Themenausstellung Mensch und Wolf wirkte auf viele Künstler ansteckend, spontan mit einem Werk dabei zu sein. Zum Thema macht sich schließlich jeder Gedanken. Der Wolf findet bereits in fünftausend Jahre alten sumerischen Keilschriften Erwähnung, wohl um junge Menschen auf unterhaltsame Weise in Mathematik und Logik zu unterrichten. Wir kennen Fabeln, Romane, Comics, Filme und sogar eine Oper zu dem Thema. Es ist so alt, wie die besondere Beziehung von Mensch und Hund.
siehe Ausstellungen
Am 8. Juni öffnet der 39. Kunstgarten Hiddensee

Öffnungszeiten siehe Ausstellungen. Wie immer: Nicht bei Regen.
Im Einzelfall sind Termine nach Vereinbarung möglich
Thirunelli
Folge 17 des Podcasts „Tee im Atelier“ ist die letzte Indien-Folge für dieses Jahr. Eine, in der es dieses Mal wunderbar zwitschert.

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Gassenstille in Melukote
Folge 16 des Podcasts
„Tee im Atelier“
Dieses Mal aus dem indischen Bundesstaat Karnataka. Mit Affentheater am Melukote-Tempel und einem Dorf für den Künstlerblick.
Torsten prägt ein neues Wort: Gassenstille.

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Shiva Valley – Goa in den 90ern
Die 15. Folge des Podcasts
„Tee im Atelier“ kommt wieder aus Indien.
Der Arbeitsaufenthalt geht zu Ende. Zur Ausbeute gehören neben Inspiration und gefüllten Skizzenbüchern auch drei neue Podcastfolgen. Die erste ist dieses Mal „etwas anders“. Gute Kopfhörer sind empfohlen. Es geht zurück in die 90er Jahre, als Goa Zentrum des Psytrance war. Der Zeichner ist auch der Tänzer.

Sammlung Beneking
Den Podcast gibt es auf den gängigen Podcastplattformen,
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