40 Jahre Künstlergruppe HERZATTACKE
Künstlerinnen und Künstler der Literaturzeitschrift
im Kunsthaus „Sans Titre“ in Potsdam
1987 erschien die erste Ausgabe der HERZATTACKE in Ost-Berlin. Die originalgrafische Literatur- und Kunstzeitschrift existiert bis heute in einer Auflage von 95 handgebundenen Exemplaren und präsentiert jährlich ausgewählte Beiträge von schreibenden und bildenden Künstlern. Die künstlerische Heim- und Produktionsstätte der HERZATTACKE bildet seit 2015 das „Kunsthaus sans titre“ in Potsdam (betrieben durch den gemeinnützigen Verein sans titre e. V.)
Noch bis zum 30. August 2026: „40 Jahre Herzattacke“

„Das war unsere Südsee…“

Schöner Beitrag im Zeitfragen-Magazin von Deutschlandfunk Kultur.
Torsten Schlüter auf Hiddensee. Vom Schuppen in Neuendorf in den 1980er Jahren bis zum 40. Kunstgarten in diesem Jahr.
LINK ZUM AUDIO
„Zeichnung – Drawing“ in der JRGallery und Raab Galerie
Ausstellungseröffnung am Freitag, 03. Juli 18-21 Uhr
Mit Arbeiten von Thomas Baumgärtel, El Bocho, Dropix, Eliot, Mari Kim, Nina Maron, Joao Noutel,
Giacomo Piussi, Paul Sous, Gerd van Dülmen und Torsten Schlüter

Am 23. Juni eröffnet der 40. Kunstgarten Hiddensee

Öffnungszeiten unter Ausstellungen
FACES OF MIND
Die Werke von u.a. Rosemarie Trockel, Rainer Fetting, Markus Lüpertz, Torsten Schlüter, Georg Kolbe, Pablo Picasso und Neo Rauch reisen zurück an heimische Wände.
Danke an Carmen und Dietmar Peikert (PECADI Kunststiftung) und Kuratorin Anna Havemann (Haus. Kunst. Mitte) für die beeindruckende Schau. Am 11. April endete die Ausstellung mit über 200 Werken zum Thema „faces of mind“ – der menschliche Kopf als Spiegel, Bühne und Projektionsfläche.

Besitz der Sammlung PECADI Kunststiftung

ACC Galerie Weimar
„Die Sammlung Weimar“
Ausstellung bis 05. Juli 2026
„Wie sähe eine Sammlung Weimar aus, wenn es sie gäbe? Eine Sammlung, deren Werke Weimar selbst thematisieren, aufzeichnen, spiegeln, mit seinen Unebenheiten, Schlaglöchern, doppelten Böden und Schräglagen, mit seinen Orten, Personen, Mythen und Stereotypen?“
(aus dem Infotext zur Ausstellung)
In einem Geniestreich zeigt die ACC-Galerie genau diese imaginäre Sammlung. Die Kuratoren weisen auf einen Missstand hin: Zeitgenössische Kunst bekommt aus ihrer Sicht in der von Klassik und Bauhausmoderne geprägten Stadt zu wenig Aufmerksamkeit.
Jetzt aber doch! Die Schau präsentiert Videoarbeiten, Fotografien, Gemälde und Installationen aus den vergangenen 50 Jahren. Umfangreiche Informationen zur Ausstellung und die Namen aller teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler gibt es HIER.

Für jeden Weimarbesucher, der sich in den Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf der Carl August Allee vom Bahnhof her der Innenstadt näherte, bildete die große Ruine mittig in der Sichtachse der Stadt eine seltsame Empfangskulisse. Die erstaunte Frage: „Was ist das denn für ein imposantes Gebäude?“
In Torsten Schlüters Aquarell -Zyklus „Landesmuseum“ verkörpert das Motiv der Ruine des Thüringischen Landesmuseums ein Symbol für den Verfalls des politischen Systems DDR. Während einer vom herrschenden System praktizierten Abschottung verwandelt TS das kurz vor einer möglichen Sprengung befindliche rudimentäre Gebäude in einen in seinem Inneren pulsierenden, orientalischen Palast und verweist dabei auch auf interkulturelle Verbindungen und Korrespondenzen zwischen Orient und Okzident und auf traditionelle Einflüsse auf die Künste Weimars von außen.
Vier Aquarelle aus dem Zyklus sind aktuell in der „Sammlung Weimar“ zu sehen.

Brecht in Kalkutta
In unregelmäßigen Abständen erscheinen die Podcast-Episoden von „Tee im Atelier“. Folge 18 kommt wieder aus Indien. Gedanklich geht es zurück ins Weimar der 1980er Jahre.

Der Podcast „Tee im Atelier“ ist zu hören auf spotify, applepodcasts oder hier im webplayer
HAUS.KUNST.MITTE und Pecadi Kunststiftung zeigen faces of mind

Der menschliche Kopf ist Spiegel, Bühne und Projektionsfläche zugleich. Er ist der Ort, an dem Innenwelt und äußere Erscheinung einander durchdringen.
faces of mind (17. Januar bis 11. April 2026) vereint über 200 Werke zum Thema aus 50 Jahren: Malerei, Skulptur, Zeichnung und Fotografie. Dabei geht es nicht um Porträts, sondern um ein Experimentierfeld zwischen Form, Emotion und Identität. Reduktion, Fragmentierung und Verfremdung eröffnen neue Sichtweisen auf das Menschliche. Blicke werden hinterfragt, Masken zu Symbolen von Verletzlichkeit, Rolle und Selbstbestimmung. Die Ausstellung verdeutlicht wie Künstler:innen ihr inneres Selbst ausdrücken und wie Betrachtende darauf reagieren. Sie verbindet auch künstlerische Ausdruckskraft mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft und fragt, wie Emotion, Erinnerung und Wahrnehmung im Gehirn entstehen und warum uns Gesichter so unmittelbar bewegen.
Viele Künstler:innen verwandeln innere Prozesse in sichtbare Formen und machen Gefühle erfahrbar, die sich oft kaum in Worte fassen lassen. So wird Kunst zum Resonanzraum zwischen innerer Wirklichkeit und äußerer Gestalt.
Mit Arbeiten (vollständige Künstlerliste) von: Heinz Ackermans, Olasunkanmi Akomolehin, Gerhard Altenbourg, Kensise Anders, Alexander Basil, Radu Belcin, Amoako Boafo, El Bocho, Emmanuel Bornstein, Elisa Breyer, Roberto Fabelo, Rainer Fetting, Moisés Finalé, Karsten Fuge, Jose Girl, Max Grote, Maxim Gunga, Margo Guttmann, Roxana Halls, Martin Heinig, Anton Henning, Benedikt Hipp, Veronika Holcová, Sandra Vásquez de la Horra, Shunxiang Hu, Horst Hussel, Leiko Ikemura, Beza von Jacobs, Weston Jandacka, Aneta Kajzer, Max Kaus, Nam Kim, Dietrich Klinge, Georg Kolbe, Uwe Kowski, Clemens Krauss, Katinka Lampe, Brandon Lipchik, Stefan Ludes, Markus Lüpertz, Victor Man, Niels Shoe Meulman, Nanne Meyer, Christoph Niemann, Sarah Neumann, Idowu Oluwaseun, Mari Otberg, Justine Otto, Wolfgang Petrick, Pablo Picasso, Dario Riccardo Puggioni, Barbara Quandt, Janne Räisänen, Neo Rauch, Shanee Roe, Juno Rothaug, Christoph Ruckhäberle, Heike Ruschmeyer, Nicola Samori, Serkan Sarier, Torsten Schlüter, Michael Schmeichel, Thomas Schütte, Tamim Sibai, Tabitha Wa Thuku, Rosemarie Trockel, Max Uhlig, Ivana de Vivanco, Vincent Wenzel, Lars Wild, ZhaYang6
Eröffnung: 16. Januar 2026, ab 18.00 Uhr
siehe Ausstellungen
Noch bis Samstag, 10.1.2026 in der Galerie Gondwana

