Torsten Schlüter liest auf Hiddensee
„Sie suchten nach dem Sinn und schwammen gegen den Strom“

Anlässlich des 40. Kunstgartens Hiddensee liest der Maler und Autor eigene Lyrik und Prosa aus
„Hiddenseer Aufzeichnungen“, „Konturen“ und der „Herzattacke“ sowie unveröffentlichte Texte.
MIttwoch, 26. August, 17:00 Uhr
Blaues Strandhaus, Norderende 38, Vitte
(Anmeldung erbeten unter 01704125277)
und nochmal am 10. September im MEERSAAL in Neuendorf, Infos folgen
40 Jahre Künstlergruppe HERZATTACKE
Künstlerinnen und Künstler der Literaturzeitschrift
im Kunsthaus „Sans Titre“ in Potsdam
1987 erschien die erste Ausgabe der HERZATTACKE in Ost-Berlin. Die originalgrafische Literatur- und Kunstzeitschrift existiert bis heute in einer Auflage von 95 handgebundenen Exemplaren und präsentiert jährlich ausgewählte Beiträge von schreibenden und bildenden Künstlern. Die künstlerische Heim- und Produktionsstätte der HERZATTACKE bildet seit 2015 das „Kunsthaus sans titre“ in Potsdam (betrieben durch den gemeinnützigen Verein sans titre e. V.)
Noch bis zum 30. August 2026: „40 Jahre Herzattacke“

„Das war unsere Südsee…“

Schöner Beitrag im Zeitfragen-Magazin von Deutschlandfunk Kultur.
Torsten Schlüter auf Hiddensee. Vom Schuppen in Neuendorf in den 1980er Jahren bis zum 40. Kunstgarten in diesem Jahr.
LINK ZUM AUDIO
„Zeichnung – Drawing“ in der JRGallery und Raab Galerie
Ausstellungseröffnung am Freitag, 03. Juli 18-21 Uhr
Mit Arbeiten von Thomas Baumgärtel, El Bocho, Dropix, Eliot, Mari Kim, Nina Maron, Joao Noutel,
Giacomo Piussi, Paul Sous, Gerd van Dülmen und Torsten Schlüter

Am 23. Juni eröffnet der 40. Kunstgarten Hiddensee

Öffnungszeiten unter Ausstellungen
FACES OF MIND
Die Werke von u.a. Rosemarie Trockel, Rainer Fetting, Markus Lüpertz, Torsten Schlüter, Georg Kolbe, Pablo Picasso und Neo Rauch reisen zurück an heimische Wände.
Danke an Carmen und Dietmar Peikert (PECADI Kunststiftung) und Kuratorin Anna Havemann (Haus. Kunst. Mitte) für die beeindruckende Schau. Am 11. April endete die Ausstellung mit über 200 Werken zum Thema „faces of mind“ – der menschliche Kopf als Spiegel, Bühne und Projektionsfläche.

Besitz der Sammlung PECADI Kunststiftung

ACC Galerie Weimar
„Die Sammlung Weimar“
Ausstellung bis 05. Juli 2026
„Wie sähe eine Sammlung Weimar aus, wenn es sie gäbe? Eine Sammlung, deren Werke Weimar selbst thematisieren, aufzeichnen, spiegeln, mit seinen Unebenheiten, Schlaglöchern, doppelten Böden und Schräglagen, mit seinen Orten, Personen, Mythen und Stereotypen?“
(aus dem Infotext zur Ausstellung)
In einem Geniestreich zeigt die ACC-Galerie genau diese imaginäre Sammlung. Die Kuratoren weisen auf einen Missstand hin: Zeitgenössische Kunst bekommt aus ihrer Sicht in der von Klassik und Bauhausmoderne geprägten Stadt zu wenig Aufmerksamkeit.
Jetzt aber doch! Die Schau präsentiert Videoarbeiten, Fotografien, Gemälde und Installationen aus den vergangenen 50 Jahren. Umfangreiche Informationen zur Ausstellung und die Namen aller teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler gibt es HIER.

Für jeden Weimarbesucher, der sich in den Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf der Carl August Allee vom Bahnhof her der Innenstadt näherte, bildete die große Ruine mittig in der Sichtachse der Stadt eine seltsame Empfangskulisse. Die erstaunte Frage: „Was ist das denn für ein imposantes Gebäude?“
In Torsten Schlüters Aquarell -Zyklus „Landesmuseum“ verkörpert das Motiv der Ruine des Thüringischen Landesmuseums ein Symbol für den Verfalls des politischen Systems DDR. Während einer vom herrschenden System praktizierten Abschottung verwandelt TS das kurz vor einer möglichen Sprengung befindliche rudimentäre Gebäude in einen in seinem Inneren pulsierenden, orientalischen Palast und verweist dabei auch auf interkulturelle Verbindungen und Korrespondenzen zwischen Orient und Okzident und auf traditionelle Einflüsse auf die Künste Weimars von außen.
Vier Aquarelle aus dem Zyklus sind aktuell in der „Sammlung Weimar“ zu sehen.

Brecht in Kalkutta
In unregelmäßigen Abständen erscheinen die Podcast-Episoden von „Tee im Atelier“. Folge 18 kommt wieder aus Indien. Gedanklich geht es zurück ins Weimar der 1980er Jahre.

Der Podcast „Tee im Atelier“ ist zu hören auf spotify, applepodcasts oder hier im webplayer




